Fabien Kachev

Geboren in der französischen Kleinstadt Metz, begann Fabien Kachev schon sehr früh sich für das Showbusiness zu interessieren. Zahlreiche Auftritte in internationalen Fernsehshows („Er ist der lustigste französische Comedian, den ich kenne…“, so Stefan Raab in TV Total und laut Harald Schmidt „der absolute Höhepunkt der Show“ in Schmidt & Pocher, März ´09). Engagements in allen wichtigen Varietés und bei den berühmten Festivals - wie dem "Just Pour Rire" - Festival in Montréal - weisen ihn als den aus, der er ist: Frankreichs Star der Visual Comedy, die französische Antwort auf Mr. Bean. Er frönt als präziser Beobachter des ganz normalen Alltags-(Wahnsinns) der seltsamen Leidenschaft des Geräusche- und Gestensammelns.
 
Als er beim Comedy-Festival von Moers auftrat hatte man ihn zunächst nicht wirklich bemerkt, es auch nicht in Erwägung gezogen, daß dieser zaghafte und unscheinbare Mann in Anzug, Krawatte und Hut die fesselnde Hauptfigur der nächsten halben Stunde sein würde. Daß dies natürlich Methode hatte, darüber hinterließ der Franzose Fabien Kachev schon Sekunden später keine Zweifel mehr. Seine Visual Comedy war zwerchfelltechnisch das Erschütterndste was dem Publikum an diesem Tag widerfuhr. Fabien Kachev ist Frankreichs gekrönter König seines Fachs; wortlos, nur mit Stimme, Gestik und Mimik erzählt er dreidimensionale Comics, die in sich so perfekt und schlüssig wirken, daß sie in ihrer Intensität kaum zu steigern sind. In seinen Miniaturen zieht Kachev dabei über so ziemlich alles und jeden her. Und das nicht immer durch moralisch einwandfreie Gesten. Doch niemand würde sich dadurch je gestört fühlen, im Gegenteil, man sucht sich selbst in diesen Figuren und findet sich auch tatsächlich wieder; etwa in dem Typen, der wütend am Lenkrad sitzt und dabei vollendet debil eine rote Ampel anmeckert.

Ob sportwagenfahrender Playboy, ob Paris-Tourist, ob Skifahrer, Macho oder Mann mit Verstopfung - die Geräuschkulisse die Fabien Kachev dazu intoniert ist einfach urkomisch, mit pefektem Timing übersteigert und detailgetreu bis hin zum kleinsten "zzipp" eines Reißverschlusses. Es soll befreundete Schauspieler geben, die ihm öffentlich ihren Neid ob seines komischen Talents attestieren, die ihm nachsagen, keiner sei so gut wie er, denn er vermittle Glaubhaftigkeit wie kein anderer. Auch wenn Fabien Kachev seine größten Erfolge zumeist in Frankreich feiert, so kann man doch auch im übrigen Ausland seine Späße goutieren. Im frankophonen Teil Kanadas ist Fabien Kachev seit seinem Auftritt beim Montréaler Festival "Juste Pour Rire" ein neuer Comedy-Gott, und ebenso in Italien, Belgien, Israel, Deutschland und Afrika versteht man seinen Humor, denn der kennt keine Sprachbarrieren.


Chronologische Biografie


  • 2017
    Roncalli´s Apollo Variete Programm Karneval in Venedig (19. Januar bis 17. April)
  • 2009
    Roncalli´s Apollo Variete (Lichtgestalten)
    Schmidt & Pocher (ARD)
    Crazy Horse (Paris)
    TV Total (Stefan Raab)
    Wintergarten Varieté Berlin (Orientals)
  • 2007
    Sziget Festival Budapest
    Festspiel Droles de Zébres Frankreich
    Witzigmann Roncalli Bajazzo München
    3. Internationales Komödienfestival
    (Neue Bühne Senftenberg)
  • 2006
    Dany Boon (Olympia) Paris
  • 2005
    Festival Internacional de Humor (Madrid)
    Graz Erzählt 2005 (Österreich und Slovenien)
  • 2004
    Internationales Festival der Wortkunst (Maulhelden 2) Berlin
    Kleines Fest im großen Garten (Hannover Herrenhausen)
    Wintergarten Varieté Berlin (Capriccio)
    Varieté de Bale (Schweiz)

    Erster Preis Europäischen Kleinkunstpreis
    (Roner „SurPrize“ Lindner Spezial)
  • 2002
    Jurypreisträger im Kleinkunsttheater Carambolage (Bozen, Italien)
    Künstler des Jahres 2001 (Künstlermagazin Deutschland)
    Festival im Schlosspark (Wiesbaden)
    United Slapstick Show (Tournee mit Bülent Ceylan)
    Gauklerfest Attendorn (Comedy Festival)
    Köln Comedy Festival (RTL Gala)
    Comedy Arts Festival (Moers)
  • 1999
    Erster Preis „Festival de L´Humour (Le Mans, Frankreich)
  • 1997
    J’entends beaucoup trop de vent dans la plaine 
    Volcan – Scène nationale du Havre.
    Regie : Coline Serreau
  • 1996
    Music Hall du Lundi – parrainé par Coline Serreau
    Théâtre de la Potinière (Paris)
  • 1995
    Elle voit des Nains Partout de Philippe Bruneau.
    Café de la Gare – diffusion France 3
  • 1994
    Allo Tokyo - Solo Le Point Virgule
  • 1990
    Première partie du Grand Orchestre du Splendid
  • 1986
    Festival International Juste pour rire (Montreal)
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